
Anatomie der Orange — was drin steckt und warum es wichtig ist
Wenn Sie eine Orange schälen, sehen Sie ein System natürlicher Ingenieurskunst, das weitaus ausgefeilter ist, als die runde Kugelform vermuten lässt. Jeder Teil hat ein eigenes Nährstoffprofil.
Die Teile einer Orange
Exokarp (Flavedo). Die farbige Außenschicht. Enthält ätherische Öle und Carotinoide. Bei Orangen aus Valencia ohne Nacherntebehandlung kann man diese Schicht abreiben und direkt in der Küche verwenden.
Mesokarp (Albedo). Die weiße Schicht unter der Schale. Hier konzentriert sich Pektin, Hesperidin und Vitamin C. Leicht bitter, aber ernährungsphysiologisch der interessanteste Teil.
Endokarp. Die Segmente mit den Saftbläschen. Bei einer am Baum gereiften Orange sind sie randvoll. Bei einer Kühlhaus-Orange teilweise dehydriert.
Kerne. Enthalten Limonoide mit möglichen antioxidativen Eigenschaften. Navel-Orangen sind praktisch kernfrei.
Warum die ganze Orange besser ist als Saft
Beim Auspressen behalten Sie den Saft und verwerfen alles andere: Pektin, Flavonoide, sättigende Ballaststoffe. Das ist wie ein Auto kaufen und nur das Radio benutzen.
Häufige Fragen
Ist der weiße Teil der Orange gesund?
Ja. Das Albedo enthält Pektin, Flavonoide und Vitamin C. Leicht bitter, aber essbar und gesundheitlich wertvoll.


