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Artikel: Buddhas Hand — was sie ist, wie sie schmeckt und wie man diese saftlose Zitrusfrucht verwendet

La mano de Buda: Un cítrico exótico y versátil.
Cítricos

Buddhas Hand — was sie ist, wie sie schmeckt und wie man diese saftlose Zitrusfrucht verwendet

Buddhas Hand sieht aus wie ein Science-Fiction-Wesen, das sich als Frucht verkleidet hat. Sie hat Finger – buchstäblich –, die sich wie eine Hand von einem zentralen Körper öffnen, ohne Fruchtfleisch, ohne Saft und ohne Kerne. Wenn Sie sie zum ersten Mal auf einem Markt sehen, denken Sie, jemand hat sich im Regal vertan. Beim zweiten Mal, wenn Sie daran riechen, wollen Sie sie mit nach Hause nehmen.

Diese Zitrusfrucht, deren wissenschaftlicher Name Citrus medica var. sarcodactylis lautet, ist eine der ältesten und eigenartigsten Sorten der Zitrusfamilie. Man isst sie nicht wie eine Orange und presst sie nicht wie eine Zitrone: Ihr Wert liegt fast ausschließlich in der Schale und dem Aroma, das sie verströmt.

Was Buddhas Hand ist

Buddhas Hand ist eine Sorte der Zitronatzitrone – dem Vorfahren der meisten modernen Zitrusfrüchte – ursprünglich aus dem Himalaya-Gebiet zwischen Indien und China. Sie gelangte vor Jahrhunderten über Handelsrouten in den Mittelmeerraum und wird in Asien seit Jahrtausenden sowohl in der Küche als auch bei religiösen Ritualen verwendet. In Japan und China wird sie in Tempeln als Symbol für Glück, Langlebigkeit und Wohlstand dargebracht.

Was sie von jeder anderen Zitrusfrucht unterscheidet, ist ihre Form: Die Segmente der Frucht trennen sich und verlängern sich zu Strukturen, die wie Finger aussehen. Sie hat kein essbares Fruchtfleisch und keinen Saft – oder nur unbedeutende Mengen –, wenn Sie sie also kaufen und erwarten, sie auspressen zu können, werden Sie enttäuscht sein. Alles Gute steckt in der Schale: dick, aromatisch, voller ätherischer Öle, die nach Lavendel, Bergamotte und Veilchen mit einem kräftigen Zitrusfundament riechen.

Wie sie schmeckt – und wie sie riecht

Buddhas Hand schmeckt nicht besonders nach etwas, wenn Sie direkt hineinbeißen – die Schale ist bitter, wie bei jeder Zitronatzitrone –, aber ihr Aroma ist außergewöhnlich. Die ätherischen Öle in der Schale enthalten eine sehr hohe Konzentration von Limonen und Citral sowie florale Verbindungen, die in anderen Zitrusfrüchten nicht in diesem Verhältnis vorkommen.

Wenn Sie eine Buddhas Hand auf die Küchenarbeitsfläche legen, füllt ihr Aroma innerhalb weniger Stunden den Raum. In Asien wird sie genau dafür verwendet: als natürlicher Raumduft. In der Haute Cuisine wird sie geraspelt, kandiert oder infundiert, um ein Aromaprofil zu liefern, das weder Zitrone noch Limette erreichen können.

Wie man Buddhas Hand in der Küche verwendet

Die direkteste Art, Buddhas Hand zu verwenden, ist, ihre Schale über fertige Gerichte zu raspeln: Pasta, Risotto, Salate, Ofenfisch. Die Raspel liefert ein komplexes Aroma, das jedes Gericht hebt, ohne Säure hinzuzufügen.

Eine weitere klassische Anwendung ist das Kandieren. Die Finger der Buddhas Hand, in dünne Scheiben geschnitten und in Zuckersirup kandiert, werden zu einem außergewöhnlichen Patisserie-Zutat – zum Verzieren von Torten, als Begleitung zu Schokolade oder einfach als Süßigkeit.

Man kann sie auch in Olivenöl, Essig, Wodka oder Gin infundieren, um einzigartige aromatische Basen zu schaffen. Ein mit Buddhas Hand infundiertes Olivenöl, kombiniert mit unseren Orangen aus Valencia in einem Salat, ist eine Kombination, die man nicht vergisst.

In der Parfümerie wird das ätherische Öl von Buddhas Hand als Kopfnote in Luxusfragrances verwendet. Nischenmarken bevorzugen es gegenüber Bergamotte wegen seiner Komplexität und seiner fehlenden Phototoxizität.

Wo man Buddhas Hand findet

Buddhas Hand ist keine Zitrusfrucht für die Massenproduktion. Sie wird in kleinen Mengen im Mittelmeerraum angebaut – Süditalien, Korsika, Côte d’Azur und versuchsweise in einigen Betrieben in der Levante – und ihre Saison geht von November bis Februar.

Sie ist in Gourmetmärkten, Fachgeschäften und gelegentlich in der Exotenabteilung großer Supermärkte zu finden. Der Preis ist deutlich höher als bei anderen Zitrusfrüchten, weil die Produktion begrenzt und die Nachfrage, vor allem aus der Gastronomie, wachsend ist.

Häufig gestellte Fragen

Hat Buddhas Hand Saft?

Nein, oder nur unbedeutende Mengen. Sie ist eine Sorte der Zitronatzitrone ohne essbares Fruchtfleisch. Ihr gesamter gastronomischer Wert liegt in der Schale und den darin enthaltenen ätherischen Ölen.

Wie schmeckt Buddhas Hand?

Die Schale ist bitter, wenn man direkt hineinbeißt, wie bei jeder Zitronatzitrone. Ihr Wert liegt nicht im Geschmack, sondern im Aroma: Noten von Lavendel, Bergamotte und Veilchen mit Zitrusfundament. Sie wird geraspelt, kandiert oder infundiert verwendet.

Kann man Buddhas Hand in Spanien anbauen?

Ja. Sie wird versuchsweise in einigen Betrieben in der Levante angebaut, und das Mittelmeerklima ist für diese Sorte geeignet. Ihre Saison geht von November bis Februar.

Wie unterscheidet sie sich von anderen Zitrusfrüchten?

Im Gegensatz zu Orangen, Zitronen oder Limetten hat Buddhas Hand kein Fruchtfleisch und keinen nutzbaren Saft. Sie ist eine Zitrusfrucht, die ausschließlich wegen ihrer aromatischen Schale, ihrer ornamentalen Form und ihrer ätherischen Öle geschätzt wird.

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